Hitkampagne: Die Menge machts

Die Geschichte hinter meiner ersten, offiziellen Unternehmung.

Spulen wir zurück. 2017, kurz vor der Volljährigkeit. Seit beinahe 2 Jahren hat mich das Unternehmertum in seinen Bann gezogen und ich lerne viel von meinem damaligen Startup Teens Mentor Florian Gottschaller über das effiziente Testen von Geschäftsideen.

Zu diesem Zeitpunkt lese ich auch das Buch “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin, der mir mit seiner eigenen Unternehmung die zündende Idee für mein Unternehmen liefert.

Die Idee der Hitkampagne war geboren. Bestellungen von Privatpersonen werden gesammelt und beim Erreichen einer bestimmten Stückzahl gebündelt an den Großhändler gesendet. Der daraus resultierende Mengenrabatt wird an den Endkunden weitergegeben, wodurch ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Online-Händlern entsteht. Die Idee findet Anklang und wird auch in der Sonntagsausgabe der Welt erwähnt.

19. Juli, 2017. Endlich Volljährig. Noch am gleichen Tag sitze ich zur Gründung beim Notar

Innerhalb der nächsten vier Monaten setze ich mit Hitkampagne bereits einen mittleren fünfstelligen Betrag um.  Der Fokus liegt auf neu erscheinenden Videospielen wie FIFA oder Call of Duty. Mein Kinderzimmer wird zum Versandzentrum und der Postschalter wird nun regelmäßig von mir und meinen Paketen blockiert. Ein unbeschreibliches gutes Gefühl, wenn man seinen Erfolg so vor Augen hat.

Doch was nicht in meine Hände spielt, ist die benötigte Liquidität, um Bestellungen dieser Stückzahl zu bezahlen oder auch das Verbraucherrecht, welches es Kunden nicht erlaubt, auf ihr Rückgaberecht zu verzichten. Ich sehe den Fehler in meinem Geschäftsmodel und entscheide mich Hitkampagne nicht mehr weiterzuführen.

Nichtsdestotrotz konnte ich mir dadurch extrem viel Wissen im Bezug auf Vertrieb, Marketing und Finanzen aneignen, das auch später noch von Nutzen sein wird.

Falls du Fragen dazu hast, schick mir gerne eine E-Mail an hi@mauriceheinze.de 🙂

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