Roofseed: Die Plattform zur Stadtbegrünung

Im August 2019 stellte mir mein Mitgründer Martin Auer zum ersten Mal die Vision von grünen Städten vor. Zu Beginn noch als reines Hardwareprodukt, entwickelten wir die Idee schnell weiter zu einer Community-Plattform mit Crowdfunding-Feature.

Die Idee war wie folgt: Wir bieten eine Plattform, um Umweltschützer miteinander zu verbinden und deren Projekte per Crowdfunding finanzieren lassen zu können. Städte und Unternehmen können dort Flächen zur Begrünung freigeben und von Wirtschaft und Bürgern finanzieren lassen. Wir als Plattformbetreiber werden am gesammelten Betrag prozentual beteiligt.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Lebensqualität und die Umweltbilanz der Stadt werden kosteneffizient verbessert. Klimaschützer protestieren nicht nur, sondern handeln auch und Unternehmen steigern ihr Ansehen in Sachen Umweltschutz.

Überzeugt von unserer Idee meldeten wir uns bei einem von Volkswagen initiiertem Wettbewerb an, um uns Unterstützung zu sichern. Wenige Wochen später wurden wir nach Wolfsburg eingeladen, um vor einer hochkarätigen Experten-Jury unsere Idee zu präsentieren.

Wir gewannen. 15.000€ und die Expertise von erfahrenen Gründern waren uns sicher. Voller Freude begann die Weiterentwicklung unseres Prototyps und schnell sicherten wir uns einen Platz in einem Startup-Inkubator. Alles lief super.

Doch dann kam Corona. Wirtschaftskrise und Pandemie ließen das Interesse für Umweltschutz in Vergessenheit geraten und an persönliche Treffen war nicht mehr zu denken. Das entriss uns die Geschäftsgrundlage, weshalb wir Roofseed schweren Herzens einstellen mussten.

Falls du Fragen dazu hast, schick mir gerne eine E-Mail an hi@mauriceheinze.de 🙂

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